| Im Dienste behinderter und kranker Menschen zu stehen bedeutet eine verantwortungsvolle Pflicht, die hohe Ansprüche an fachliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kreativität stellt.
Aufbauend auf den wissenschaftlichen Grundlagen von Medizin und Technik und den vielfältigen Möglichkeiten des Handwerks versuchen wir fehlende oder gestörte Körperfunktionen unserer Patienten zu ersetzen bzw. zu unterstützen.
Der Vielfalt der Aufgaben steht die nicht endende Anzahl der Technologien und Materialien gegenüber. Angefangen beim Umgang mit Gips (fast alle Versorgungen beginnen mit der Abnahme von Gipsabdrücken, siehe Abbildung) muss der Orthopädiemechaniker Metall, Holz, Kunststoff, Gießharze, Leder oder Textilien verarbeiten können.
Mit dem Wandel im Handwerk hin zu modernen Techniken, wie z.B. myoelektrische Armprothesen, hydraulisch und per Chip gesteuerte Beinprothesen, Lasertechnik und computerunterstützter Fertigung, ergibt sich ein sehr weites Betätigungsfeld für den Orthopädiemechaniker. Dies setzt nicht nur ein hohes Investitionspotential voraus, sondern erfordert auch bei allen Beschäftigten ein hohes Maß an Weiterbildungswillen und die Fähigkeit sich immer wieder dem Neuen zu stellen, zu forschen und zu entwickeln.
All diese Dinge in rechtem Maß eingesetzt, ermöglicht uns die Versorgung unserer Kunden. |